Aus dem Spannungsfeld zwischen zwei gegensätzlichen Polen ziehen wir die Energie für nachhaltige Veränderung.

Der integrierte Ansatz

Der integrierte Ansatz

Basiswert unserer systemischen Haltung: Wertschätzung

Die differenzierten Modelle, die ausgeklügelsten Techniken überzeugen nicht und haben keine Wirkung, wenn die Haltung der Berater nicht mit dem Anspruch übereinstimmt, der ihre Beratungsphilosophie vermittelt.

Grundsätze unserer Haltung:

  • Es gibt keine Objektivität
    Wenn es keine Objektivität gibt, muss ich mir den Kontext genau ansehen. Jedes Verhalten einer Person erscheint sinnvoll, wenn man den Kontext kennt. Darum ist es wichtig, für verschiedene Perspektiven Raum zu schaffen und Hypothesen zu bilden, um sich orientieren zu können – denn alle Beobachtungen sind immer nur ein Ausschnitt und immer subjektiv.
  • Reframing
    Wenn wir den Rahmen unseres Betrachtungsfeldes ändern, ändern sich oft wahrgenommene Zusammenhänge und Bedeutungen.
  • Widersprüche gehören zum Leben
    Unterschiede sind Reichtum und Vielfalt. Es geht um eine Balance, um das Hervorheben der weggeschobenen, oft dunklen Seite. Konflikte tun zwar weh, aber sie sind Entwicklungschancen. Widerstand ist Energie, die genutzt werden sollte.
  • Es ist, wie es ist
    Wir sollen zuerst verstehen, welche Funktion, welcher Sinn hinter den typischen Mustern im System liegen. Es geht dabei auch um Entdramatisierung, um das Gute im Schlechten (bei Defizitorientierung) oder um das Schlechte im Guten (bei Idealisierungen).
  • Entwicklungsprozesse brauchen Zeit
    Es gibt eine biologische Eigenzeit für lebendige Systeme. Auf Knopfdruck passiert keine tiefere mentale Veränderung.